Sunday, May 29, 2011

Europatage Neudrossenfeld 29.5.2011

Liebe Mitglieder - online.....

Wie Ihr wisst, veranstaltet die FEK alle zwei Jahre die
Europatage in Neudrossenfeld unweit von Bayreuth.
Der Internationale Zirkel inkl. DTG stellt sich zum Angebot
und Verkauf von Landesspezialitäten in dem Städchen vor.
Heute haben wir bei strahlendem Wetter etwas geschwitzt,
allerdings hat die viele und anstrengende Arbeit Spaß gemacht.
Es ist wirklich ein kleiner Markt der europäischen Länder, auf
dem sich tatsächlich ganz Eruopa im Kleinen begegnet.
Eine Volksgruppe aus der Slowakei in Trachten spielte auf,
aus Karlsbad hat eine Jugendband schmissigen Jazz geboten,
überall dufteten verlockende Speisen - Tschechisches Bier
floss bei uns aus dem Fass - alles bestens. Die Atmosphäre
war toll, wobei man immer wieder andere Sprachen hören konnte.
Hier Polnisch, da Französisch, Englisch und Spanisch, Russisch
und Slowakisch und bei uns haben einige Gäste in fast vergessenem
Tschechisch das Pivo - Bier, oder etwas zum Essen bestellt.

DANKEN möchte ich für die tolle Mitarbeit allen, die den Sonntag
geopfert haben um die DTG dabei zu präsentieren.
Es sind vor allem:
Peter Weiss, Hermann Höbel, Marta Satek und Eva Wolf vom Vorstand,
weiter haben gearbeitet - Annette Scriba, Werner Weiß und Prof. Klaus Hoffmann
Diesen allen Mitgliedern möchte einen großen Dank für unseren Erfolg sagen
Kristina Jurosz

Monday, April 18, 2011

Liszt Rezital am 15.4.2011

Wer hätte das gedacht?

Sicher nur sehr wenige im gut besetzten Historischen Saal des Kunstmuseums
in Bayreuth wussten, welch intensive Beziehungen Franz Liszt zu Böhmen, genau
gesagt zu Prag hatte und wie aktiv und erfolgreich er dort als Klaviervirtuos
und Komponist tätig war. Sein Prager Publikum hat ihn verehrt und geliebt.
Dr. Frank Piontek führte unsere Zuhörer durch die Zeit des 19.Jh. im musikalischen Prag
so gekonnt und bildhaft, dass man sich selbst vorkam dabei zu sein. Alle die reichen
Verbindungen und Bekanntschaften mit den damaligen böhmischen Musikgrößen,
die beidseitige künstlerische Beeinflussung, die gesellschaftlichen Kontakte,
die heute noch existierenden Orte der Konzerte, das alles ergab ein farbiges Bild der damaligen Zeit.
Auch die abendliche Verbindung des Bayreuther Meisters Franz Liszt mit dem
Vortragenden Dr. Piontek und den zwei Prager Künstlern Stanislav Gallin,
einem hervorragenden Interpreten der Liszt Kompositionen, ergänzt durch die für Liszt-Lieder passende, klare und tragende Baritonstimme Petr Sejpals ergaben ein besonderes musikalisches Erlebnis.
Das Publikum bedankte sich mit begeistertem Beifall und die DTG ist zufrieden,
mit einem sehr gelungenen Musikabend ihre Tätigkeit als „Brückenbauerin“ wieder
einen neuen Kulturimpuls in Bayreuth gestiftet zu haben.
Dank Franz Liszt, Dr. Frank Piontek, Petr Sejpal und Stanislav Gallin.
Wir hoffen auf ein baldiges Wiederhören.

K.Jurosz

Saturday, March 26, 2011


Liebe Mitglieder und Freunde der Deutsch- Tschechischen Gesellschaft!

Gestern, am 25.März, wurde unserer Vorsitzenden Kristína Jurosz der Preis
„ Brückenbauer“ verliehen.
Das Zentrum Bavaria-Bohemia ehrte Kristína mit dieser Auszeichnug für ihre
unermüdliche Arbeit zum Wohle der Deutsch-Tschechischen Aussöhnung und
Verständigung.
Die Laudatio für Kristína hielt der tschechische Generalkonsul
Josef Hlobil, aus München.
Auch er betonte das Bemühen Kristínas um kulturelle und menschliche
Verbindungen beider Völker.
In ihrer kurzen Dankesansprache erinnerte Kristína daran, dass sie diesen
Preis stellvertretend für alle „Mitstreiter“ unserer Gesellschaft erhalten
habe.
Im Namen des Vorstands und, ich glaube, aller unserer Freunde, gratuliere
ich Kristína herzlich zu diesem Preis.
Wir alle sind stolz darauf. Hermann Höbel, 2.Vorsitzender DTG

Kristina Jurosz:
"Meine Lieben,
ich möchte dazu nur bemerken:
OHNE eure treue Unterstützung könnte ich alleine
keine BRÜCKE bauen......
allerdings komme ich mir oft vor als ein Hilfsarbeiter,
der die Ruinensteine der Geschichte abräumt.
Glaube aber fest daran, dass eines Tages diese Baustelle
"aufgeräumt" und die Brücke begehbar wird - helft bitte weiter dabei!"

DANKE euch allen
Kristina


PS.: Die Festveranstaltung wird dokumentiert im Internet.
http://www.bbkult.net/

Tuesday, May 4, 2010

17.4.2010 Gedenkfeier zu 65 Jahre Befreiung Tschechischer Gefangener aus dem Zuchthaus St. Georgen in Bayreuth




Leserbrief der 1. Vorsitzenden der Deutsch-Tschechischen Gesellschaft Bayreuth Kristina Jurosz

Dies ist ein Leserbrief, der keine Kritik oder Auseinandersetzung ist, sondern ein DANK.
Im Namen der DTG möchte ich mich bedanken bei allen Akteuren der Gedenkfeier
des 65. Jahrestages der Befreiung von Zuchthaus St.Georgen und damit der sehr zahlreichen Tschechischen Gefangenen im April 1945.
Unser Dank gilt an erster Stelle dem Direktor dieser Anstalt Herrn Dieter Waas, der es möglich machte, dass diese Veranstaltung in dem wunderschönen großen Saal des Schlosses gehalten werden konnte. Einem Raum, den die damaligen Gefangenen sicher nicht gekannt haben. Auch für den anschließenden Imbiss danken wir den Einrichtungen des Gefängnisses.
Mit Freude haben wir die Rede von Herrn Bürgermeister Thomas Ebersberger vernommen.
Seine Worte zeugten von hoher Sachkenntnis der damaligen Lage in einer sehr feinfühligen Darstellung.
Als nächster Redner ist mit Bewunderung der Generalkonsul der CR aus München,
Herr Josef Hlobil, gehört worden. Seine Fähigkeit die damaligen Verhältnisse im Ganzen
in das heutige Europäische Geschehen einzubinden, klangen sehr überzeugend und in die
Zukunft weisend.
Dr. Michal Šimunek von der Prager Akademie der Wissenschaften gab ein eindeutiges Zeugnis davon, dass sich die junge Generation nicht nur mit der Vergangenheit beschäftigt, sondern sie auch sehr komplex und informativ verarbeitet und darstellt.
Bei der anschließenden Totenehrung am St.Georgener Friedhof brillierte Msgr. Anton Otte aus Prag. Mit seiner zum Nachdenken führenden Rede in Deutsch und Tschechisch und den Fürbitten für Frieden und Versöhnung bewegte er die Zuhörer nachhaltig.
Pfarrer Herr Ralf Grigoleit beindruckte mit sehr gefühlvollen Fürbitten.
Herrn Dr. Norbert Aas nenne ich in diesem Dankbrief bewusst als letzten Redner.
Aus seiner Initiative entstand diese Veranstaltung, die Dank seiner Organisation
unvergessen bleiben wird. Vor allem Dank seinem historischen Interesse, unermüdlichen Nachforschungen und Können gab er viel Interessantes bekannt über Zeiten, von denen wir „Normalbürger“ wenig, oder keine Ahnung hatten. Der damaligen Gefangenen und Toten im Nationalsozialismus konnte nicht besser gedacht werden.
Obwohl nur noch einer, aus der CR kommender ehemaliger Gefangener Herr Jaroslav Šmitmajer dieser Würdigung beiwohnen konnte. Er selbst, 89- jährig, nahm die weite Reise auf sich und freute sich überrascht über die freundliche Aufnahme seiner Person und seiner Familienangehörigen. Über die Gastfreundschaft und Aufmerksamkeit, die ihn hier erwartet haben. Er war überwältigt durch die Erkenntnis, mit welchem Ernst der damaligen Gefangenen und damit seiner selbst gedacht wurde. Und hierfür gebührt wieder ein Dank unserem Dr. Aas.
Der Cellist Mathias Hartmann begleitete die Veranstaltung mit einem stimmungsvollen Spiel der wohl ausgewählten Stücke von J.S.Bach. Danke, es hat den Ohren, der Seele und der Atmosphäre gut getan.
Herr Jan Rokytensky moderierte neben Dr.Aas die Veranstaltung in Tschechisch – DANKE!
Wir danken auch allen Anwesenden für ihr Interesse an dieser sonst gerne vergessenen Zeit und hoffen, auch sie alle waren mit den vielen Informationen so zufrieden, wie wir selbst.
Zurückblickend gebührt unser Dank den damaligen Befreiern, Soldaten der Amerikanischen Armee, die durch ihr Eingreifen in die Europäischen Verhältnisse eine Diktatur beendeten, die sich nie mehr wiederholen darf. Dafür müssen sich unsere und die kommenden Generationen verbürgen. Auch dafür setzt sich neben Völkerverständigung und friedvoller Nachbarschaft die DTG Bayreuth ein.
Wir sagen nochmaligen DANK für diese würdevolle Gedenkfeier.

Hexenball 2010








Unser Sechster Hexenball - im Zeichen der Stadtprominenz

Wednesday, November 11, 2009

Josef Skrabek


Ein Buch, das Ihnen den Schlaf raubt
von Kristina Jurosz

Am Samstag, den 24.5.2008 hat die Deutsch-Tschechische Gesellschaft Bayreuth

im Historischen Saal des Kunstmuseums in Bayreuth die 2. Auflage des Buches

„Die gestrige Angst“ präsentiert.

Der Autor Josef Škrábek, ein achtzigjähriger hochaktiver Mann, war selbst anwesend.

Im Beisein von Tschechischen Konsul für politische Angelegenheiten aus München hat

er spontan reagiert und aus seinem reichen Fundus sehr verschiedene Fragen beantwortet.

Das große Potenzial an Wissen machte er auch im Buch selbst präsent und so konnte ihn keine Frage überraschen.

Das Buch – genannt „Essay“ - darf eher als ein historischer Umgang mit der wechselvollen

Geschichte der Tschechen und Deutschen vor, während und nach dem 2.Weltkrieg genannt werden. Škrábek stammt aus einer gemischten Familie – Vater war Tscheche, Mutter Deutsche. Selbst sagt er, er hätte vom Vater die Nationalität, von der Mutter den Glauben

übernommen. Geboren ist er im damaligen Sudetendeutschen Gebiet in Waltsch bei Karlsbad, den Krieg erlebte er in Prag und sein weiteres Leben verbrachte er in wechselartiger Weise je nach politischen Verhältnissen auch in Prag. Das Studium durfte er nicht beenden, für so genannte „Verschwörung gegen den Sozialismus“ ist er verurteilt worden und nach 2 Jahren amnestiert, arbeitete als Dreher in einer Prager Fabrik und als Redakteur durfte er erst in der Zeit des Prager Frühlings kurze Zeit tätig sein.

Eigene Erlebnisse aus der Zeit der Vorkriegsvorbereitungen des Nationalsozialismus und der Zeit des nach dem Krieg antretenden Sozialismus mit der Vertreibung der Deutschen aus dem CSR Gebiet verarbeitete er derart anschaulich, dass man beim Lesen das Gefühl hat, selbst dabei gewesen zu sein. Es ist ein Wechselbad der Gefühle, eine Neugierde, wie es weitergeht, welche noch nicht bekannten Informationen auf der nächsten Seite warten, welche bislang vertraulichen Akten wird er vorlegen. Sein Wechseln vom analytischen Historisieren zu persönlich Erlebten, zu Stimmen von Zeitzeugen, von Philosophie zur Satire, von echter Wissenschaft zum gewöhnlich Alltäglichen, das alles macht sein Buch nicht nur sehr lebendig und dadurch lesenswert, sondern auch liebenswert trotz der Schrecken, die es beschreibt.

Sein Buch ist GLAUBWÜRDIG. Das schon Geschichtliche mit dem selbst Erlebten und dem Zukünftigen verknüpfen zu können ist ein Erlebnis für den Leser und den Verfasser macht es zum Visionär. Viele Historiker schreiben einer vom anderen ab – genaue Daten, Orte und Namen – aber das Leben eines Menschen lesen zu können, der schreiben kann so, dass man nachts sein Buch nicht schließen kann, das ist – mit Verlaub – wie einen spannenden Kriminalroman zu lesen. Und ich frage hier – war das damalige Geschehen in Europa etwas anderes als ein böser Krimi?

An diesem Buch beeindruckt ganz besonders die seltene Objektivität, die nicht beschönigt, für keine der Seiten Partei nimmt. Seine Recherchen sind so klar, dass es keinen Zweifel an der Darstellung geben kann. Damit ist es ein „Lehrbuch“ der neueren Geschichte, über die Einen sehr wenig wissen, die Anderen verklärte Ansichten haben. Und vor allem ein Buch, das Lösungen beinhaltet. Fast bietet es sich als „Pflichtlektüre“ an.

Unübertrefflich an Sprachgebrauch, Esprit, Klarheit, Spannung, Sachlichkeit und wiederum vor allem an Objektivität. Wertvoll für die Verständigung der „ewig zerstrittenen“ Völker, wertvoll für das friedliche, verständnisvolle, tolerante Leben in Europa.

Monday, October 26, 2009

Peter Manteuffel: "Klausur"



Die Psychologen unterscheiden an die 20 Abarten verletzter Eitelkeit beim Mann.

Nach dem EU-Referendum in Irland veranstalteten an die 200 Gegner des Lissabon-Vertrags am 3. Oktober einen Protestumzug hinauf zum Hradschin, während dessen sie seltsam humoristisch anmutende Parolen wie „Vasallenjoch ist keine Freiheit“, „Glühbirnen - und was kommt als nächstes?“, „Lissabon ist schleichendes Münchner Diktat“, „EU ist Viertes Reich“ skandierten. Auf dem Hradschin-Platz vor der Burg trat dann spontan der Präsident selbst als Gastredner auf, insinuierte Zweifel am ordnungsgemäßen Ablauf der irischen Auszählung, da diese im Vergleich mit den tschechischen Wahlen unverhältnismäßig lange in Anspruch genommen hätte, betonte jedoch, daß er das Ergebnis respektiere; ohnehin würden die Iren das Referendum drei-, vier-, fünf-, neunundfünfzigmal wiederholen, bis ein JA herauskäme. Zu manchem ansonsten mochte er sich nicht äußern, da man ihm den Mund verbieten würde.

Václav Klaus, der seine Unterschrift unter die vom tschechischen Parlament beschlossene Ratifizierung verweigert, ist dabei, sich das Image eines Narren und Märtyrers auf dem Thron zu erarbeiten. Er dürfte sich dieser Tage im Gefühlstaumel eigener Wichtigkeit befinden. Bereits das Patt der letzten Parlamentswahlen mit der anschließenden fast einjährigen Abwesenheit einer kompetenten Regierung spielte seiner Rolle zu, wo doch ansonsten seine verfassungsmäßigen Kompetenzen mehr denen des deutschen als des französischen Präsidenten vergleichbar sind. Bemerkenswert mutet dabei an, daß die Popularitäts- bzw. Zustimmungswerte in den Umfragen für Klaus höher ausfallen als für seinen Vorgänger Václav Havel zumindest in dessen späteren Amtsjahren. Bemerkenswert auch sein Auftritt beim Klima-Gipfel, wo er eine Meinung konträr gegenüber der des Repräsentanten der tschechischen Regierung vortrug. Es wäre auch dort einer Umfrage wert gewesen, was für Eindruck eigentlich die Vertreter afrikanischer und lateinamerikanischer Staaten dabei empfangen mochten, die bis dahin wohl nicht allzuviel Notiz von der Existenz Tschechiens genommen hatten.

Klaus hat Dezember 2008 seinen Ehrevorsitz der vor ihm 1991 mitgegründeten bürgerlichen Partei ODS niedergelegt. Nicht lange danach überstand die ODS-Regierung ein von den Sozialdemokraten betriebenes Mißtrauensvotum nicht, ausgerechnet mitten im tschechischen Vorsitz der EU. Ministerpräsident Mirek Topolánek äußerte die Vermutung, Václav Klaus habe dabei die Finger im Spiel gehabt. Wenn westliche Politiker bis unlängst noch im Grunde von der Berechenbarkeit des tschechischen Präsidenten ausgegangen sind, worunter sie eine Handlungsweise in ihrem Sinne verstehen, und nun aus allen Wolken fallen, so offenbaren sie wieder einmal eine Mischung aus mangelnder Phantasie und Zweckdenken, die den Vertretern westeuropäischer Demokratien seit jeher eignet angesichts von Spielern egal welcher Couleur. Klaus seinerseits zeigt sich nur konsistent. Was aber, wenn er mit etlichen seiner Einwände gegen den Lissabon-Vertrag recht hat? Was aber, wenn die Mehrzahl beteiligter Regierungsoberhäupter mehr aus prozeduralen denn aus inhaltlichen Gründen die Ausbildung einer Eurokratie vorantreibt? Die Vermutung ist nicht von der Hand zu weisen. Selbst dann würden jedoch die Staaten des ehemaligen Ostblocks angesichts deren struktureller Probleme - genannt sei allein die ausgeprägte Korruption - von der Angleichung an die EU profitieren.

Mit der juristisch vermutlich irrelevanten Klausel des Schutzes tschechischen Eigentums vor Begehrlichkeiten sudetendeutscher Verbände schlägt Klaus nochmal eine Volte in Richtung des Populistischen und präsentiert sich als treusorgendes Väterchen der Tschechen. Daß er die Ratifizierung früher oder später unterschreiben wird, ist so gut wie sicher, die Märtyrerpose ist damit durchaus kompatibel. Sosehr er und seine Umgebung sich dann auf die Schulter klopfen mögen, wird dem Taumel europaweiter Bedeutung mehr oder weniger verdeckt die Depression folgen. Die französische und deutsche Seite enthalten sich harscher Reaktionen auf sein Verhalten, hoffentlich ist es nicht Ratlosigkeit, sondern Methode. Letztere würde sich dann in der Sprache der Erziehungspsychologie fördernde Nichtbeachtung nennen.

Während einer kulturhistorischen Tagung meinen die tschechischen Teilnehmer, wegen der gegenwärtigen Peripetien unter einer Art Entschuldigungszwang gegenüber den Deutschen zu stehen. Am Abend, bei einem Glas Wein, spinnen sich die Tschechen die weiteren Aussichten zusammen: Böhmen als Freilichtmuseum, worin sich Touristen und Schulklassen aus aller Welt anschauen können, wohin es führt, sich mitten in Europa aus der EU herauszuhalten. Schnell werden ein Erziehungsminister (für lebenslängliche Erziehung) und eine Propagandaministerin designiert. Das dortige Bier wird die Marke Bierklause tragen. Für das Museum haben wir flugs auch den rechten Namen zur Hand: Klausur.